Strommarkt 2.0

Quelle und Bild: www.bmwi.de

Ein Strommarkt für die Energiewende

Im Juni und Juli 2016 haben Bundestag und Bundesrat die Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Mit diesen Gesetzen werden die Weichen für einen Wettbewerb von flexibler Erzeugung, flexibler Nachfrage und Speichern gestellt sowie innovative Geschäftsmodelle im Strommarkt 2.0 ermöglicht.

Erneuerbare Energien sollen in Deutschland zukünftig den Hauptanteil der Energieversorgung übernehmen. Bis 2050 soll ihr Anteil am Bruttostromverbrauch mindestens 80 Prozent betra-gen. Die erneuerbaren Energien müssen daher kontinuierlich in das Stromversorgungssystem integriert werden, damit sie die konventionellen Energieträger mehr und mehr ersetzen. Die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen müssen einem sich im Wandel befind-lichen Stromsystem gerecht werden und den Transformationsprozess intelligent steuern. Ein weiterentwickelter Strommarkt integriert Sonne, Wind und Co. optimal in den Markt – und sorgt gleichzeitig für Versorgungssicherheit.

Erneuerbare Energien wie Sonne und Windkraft sinnvoll integrieren, gleichzeitig sicher, kos-tengünstig und umweltverträglich Strom bereitstellen: das sind die zentralen Aufgaben eines neuen Strommarkts für das 21. Jahrhundert, eines Strommarkt 2.0.

Deutschland hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 sollte die Treibhausgas-emissionen weitgehend vermeiden. Mit „Strom 2030“ hat das BMWi daher den Blick nach vorne gerichtet und eine Diskussion geführt, welche energiepolitischen Aufgaben anstehen, um langfristig die Klimaziele zu erreichen und eine sichere und kostengünstige Stromversor-gung zu gewährleisten.

Weitere Infos zum Strommarkt: https://www.smard.de/home