Solarspeichermonitoring 2018

Quelle und Bild: www.speichermonitoring.de

Jahresbericht 2018

Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen führt gefördert durch das BMWi die wissenschaftliche Evaluierung des Speicherförderprogramms durch.

Umfang der dezentralen Solarstromspeicher in Deutschland

In Deutschland wurde im Jahr 2017 etwa jede zweite PV-An-lage unter 30 kWp zusammen mit einem Batteriespeicher installiert. Ende 2017 waren rund 85.000 dezentrale Solarstromspei-cher mit einer kumulierten nutzbaren Batteriekapazität von etwa 600 MWh an die deutschen Niederspannungs-netze angeschlossen. Die anspruchsvollen technischen Rahmenbedingun-gen der KfW-Förderung haben dabei einen messbar positiven Einfluss auf die gesamte Marktentwicklung entfaltet. Insgesamt hat das Förderprogramm seine Aufgabe als Marktan-reizprogramm erfüllt: Während zu Beginn noch mehr als jedes zweite Speichersystem eine Förderung in An-spruch nahm, steht der Markt heute auf eigenen Beinen. Lediglich jeder fünfte neue Heimspeicher wurde in 2017 noch durch die KfW-Bank gefördert.

Entwicklung der Endkundenpreise von Solarstromspeichern

Die Endkundenpreise von Solarstromspeichern sinken ra-sant. Lithium-Ionen-Speichersystem-preise sind seit Mitte 2013 um über 50 % gefallen. Die durchschnittlichen Endverbraucher-preise lagen Ende 2017 bei rund 1.300 €/kWh (inklu-sive Leistungselektronik und Mehrwert-steuer). Größere Batteriespeicher-systeme waren sogar bereits für weniger als 800 €/kWh erhältlich.

Broschüre: https://www.speichermonitoring.de/fileadmin/user_upload/Speichermonitoring_Jahresbericht_2017_ISEA_RWTH_Aachen.pdf