Neue EU-Klimaziele mit EE

Foto: Ingenieurbüro S&T (www.st-energieberatung.de)

Die Europäische Union will beim Ausbau erneuerbarer Energien auf dem schnelleren Tempo setzen. Die Ökoenergie soll statt 27 % in 2030 schon einen Anteil von 32 % am gesamten Verbrauch erreichen. Darauf einigten sich Unterhändler der EU-Länder, des Euro-paparlaments und der EU-Kommission in der Nacht zum Donnerstag am 20.06.2018.

Außerdem sollen es Bürger leichter (ohne Steuern und Abgabe) haben, Strom vom eigenen Dach ins öffentliche Netz, bei PV-Anlage bis 25 kWp, einzuspeisen.

Der Anteil der EE lag aktuell in der gesamten EU bei ca. 17 %. Der schnelle Ausbau soll helfen, die EU-Ziele für den Klimaschutz einzuhalten. 2030 soll der Ausstoß von Kohlendioxid um 40 % unter dem Wert von 1990 liegen.

Die Kommission hatte ursprünglich ein Ziel von 27 % für den Anteil von Erneuerbaren Energien vorgeschlagen, das Europaparlament wollte 35 Prozent. Zuletzt wurde der Anteil der EE 32 % zugestimmt. Deutschland könnte sein Klimaschutzziel 2020 für erneuerbare Energien verfehlen. Schuld sind dabei hoher Strom-, Kraftstoff- und Erdgasverbrauch.