Kälteförderung für Unternehmen und Kommunen in 2017

Quelle: www.bmub-bund.de
Foto: Ingenieurbüro S&T

Neue Förderrichtlinie für Klimaschutz mit Kälte- und Klimaanlagen ab 1.1.2017

Die Bundesregierung aktualisiert die Förderrichtlinie für Maßnahmen an Kälte- und Klima-anlagen und weitet die Förderbereiche aus. Die regelmäßige Anpassung des Förderprog- ramms im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) ist Teil des Auftrags aus dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020. Ziel ist es, neben CO2 auch die klimaschädlichen Emissionen zu reduzieren.

Profitieren von der Richtlinie können beispielsweise Betreiber von Supermärkten, Kühl- häusern in Fruchthöfen und von Klimaanlagen in Verwaltungsgebäuden oder Kranken- häusern. Aber auch Bäcker, Metzger und andere Gewerke, die Kühlräume betreiben, kön-   nen Anträge stellen.

Mit Beginn des neuen Jahres wird die Förderung für Klimaschutzprojekte an Kälte- und Klimaanlagen auf eine Festbetragsförderung umgestellt, deren Höhe von der Kälteleistung und der Anlagenart abhängt. Die Leistungsbereiche für förderfähige Kompressionsanlagen werden teilweise auf das Doppelte heraufgesetzt. Neu ist, dass auch kleine Kompressions-anlagen im Bereich 2-5 kW elektrischer Leistungsaufnahme bezuschusst werden, wie sie beispielsweise in Kühlräumen von Restaurants oder zur Wärmeabfuhr elektrischer Schalt-schränke zum Einsatz kommen.

Im Rahmen der Basisförderung kann die Neuerrichtung von Anlagen, die Vollsanierung sowie erstmalig auch die Teilsanierung von Anlagen gefördert werden. Die Anforderungen an die eingesetzten Kältemittel werden dabei erhöht. Soll darüber hinaus die energetische Effizienz des Gesamtsystems verbessert werden, kann zusätzlich eine Bonusförderung in Anspruch genommen werden. Dies gilt beispielsweise für den Einsatz von Kälte- und Wärmespeichern, Wärmepumpen und Freikühlern.

Förderanträge nach der novellierten Richtlinie nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. Januar 2017 entgegen.

Einreichungsfrist für Anträge: von 01.01.2017 bis 01.01.2019

Informationen zur Richtlinie: www.klimaschutz.de