Fünfter Monitoring-Bericht über die Energiewende

Quelle: www.bmwi.de
Foto: Ingenieurbüro S&T

Das Bundeskabinett hat am 14.12.2016 den von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorge-legten fünften Monitoring-Bericht zur Energiewende beschlossen. Mit dem 2011 gestarteten jährlichen Monitoring-Prozess berichtet die Bundesregierung über den aktuellen Stand der Energiewende.

Die jährlichen Monitoring-Berichte stellen fortlaufend die Entwicklungen bei den zentralen Kennzahlen der Energiewende dar.

Zentrale Ergebnisse des diesjährigen Berichts sind:

  • Die erneuerbaren Energien sind Deutschlands wichtigste Stromquelle. Mit einem Anteil von 31,6 Prozent stellten die erneuerbaren Energien 2015 fast ein Drittel des Stromver-brauchs. Der Energieverbrauch ist im Jahr 2015 leicht gestiegen, was vor allem auf eine gute konjunkturelle Entwicklung und eine kühle Witterung zurückzuführen ist.
  • Die Energienachfrage in Deutschland ist jederzeit gedeckt, so dass ein hohes Maß an Ver- sorgungssicherheit gewährleistet ist. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland mit einer konstant sehr hohen Versorgungsqualität zur Spitzengruppe.
  • Beim Endenergieverbrauch im Verkehr sind mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber 2005 weitere Anstrengungen erforderlich. Ziel ist es, den Endenergieverbrauch um 10 % bis 2020 gegenüber 2005 zu senken.
  • 2015 sanken die Strompreise für Haushaltskunden leicht um durchschnittlich 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Industriekunden, die nicht unter Entlastungsregelungen fallen, gingen die Strompreise 2015 um 2,1 Prozent zurück.
  • Die Energiekosten durch den Verbrauch importierter fossiler Primärenergieträger sind 2015 gegenüber dem Vorjahr von rund 77 Milliarden auf rund 55 Milliarden Euro gefallen.

Broschüre: http://www.bmwi.de