Förderung von Querschnittstechnologien

Quelle: www.bafa.de
Foto: Ingenieurbüro S&T

Die neue Richtlinie zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien wird voraussichtlich am 10.05.2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Eine Antragstellung wäre somit ab dem 11.05.2016 möglich.

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten am Markt verfügbaren Querschnittstechnologien.

Zwei unterschiedliche Verfahren (Förderstränge) sind hierbei zu unterscheiden:

1. Im Verfahren Einzelmaßnahmen werden der Ersatz und die Neuanschaffung von einzelnen Anlagen bzw. Aggregaten ab einem Netto-Investitionsvolumen von 2.000 € mit einem Förder-betrag von bis zu 30.000 € je Vorhaben (Standort) bezuschusst. Förderfähige Einzelmaßnah- men umfassen dabei u.a. folgende Querschnittstechnologien:

  • Elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen für industrielle und gewerbliche Anwendung, soweit nicht in Heizkreisen von Gebäuden zur Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser genutzt
  • Ventilatoren in lufttechnischen sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung in raumlufttechnischen Anlagen
  • Drucklufterzeuger sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung in Drucklufterzeugungsanlagen
  • Wärmerückgewinnungs- bzw. Abwärmenutzungsanlagen in Prozessen innerhalb des Unternehmens soweit im Merkblatt vom BAFA geregelt
  • Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen (Ausnahmen sind der Richtlinie zu entnehmen).

Die Förderfähigkeit wird anhand technischer Effizienzkriterien beurteilt. Detaillierte Informa-tionen zu den förderfähigen Maßnahmen finden Sie im Merkblatt Einzelmaßnahmen, welches zeitnah online gestellt wird.

2. Das zweite Verfahren ist die sogenannte Optimierung technischer Systeme. Hierbei wird auf der Grundlage eines unternehmensindividuellen Energieeinsparkonzeptes sowohl der Ersatz als auch die Neuanschaffung der im Förderstrang Einzelmaßnahmen aufgeführten Quer- schnittstechnologien als auch der Ersatz und die Erneuerung von Anlagen und Anlagenteilen, die dazu beitragen die Energieeffizienz einer Querschnittstechnologie unter Berücksichtigung ihrer Systemanbindung zu verbessern bezuschusst. Das Mindest-Netto-Investitionsvolumen liegt bei 20.000 €. Näheres hierzu regelt das Merkblatt zur Optimierung technischer Systeme, welches ebenfalls zeitnah online gestellt wird.