Neues Förderprogramm E-Mobilität in München

Quelle: www.muenchen.de

Bild: IB S&T

Aktualisierte Förderrichtlinie Elektromobilität in München ab 1.1.2018 im Rahmen des „Integrierten Handlungsprogramms zur Förderung der Elektromobilität in München“ (IHFEM 2018)

1, Gefördert werden rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge, deren Energiewandler ausschließ­lich elektrische Aggregate sind und dessen Energiespeicher von außerhalb des Fahrzeugs wieder aufladbar sind.

Förderfähige Fahrzeugtypen

  • E-Fahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen L1e, L2e, L3e, L4e, L5e, L6e und L7e
  • Pedelecs
  • Lastenpedelecs

2, Förderfähige Ladeinfrastruktur

  • Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfra­struktur auf Privatgrund (Ladestationen mit einem oder mehreren Ladepunkten). Ob ein La­depunkt öffentlich zugänglich ist, bestimmt sich nach den Vorgaben der Ladesäulenverord­nung (LSV) in der jeweils aktuellen Fassung.
  • Ein Ladepunkt ist eine Einrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und be­stimmt ist und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektrofahrzeug aufgeladen werden kann.
  • Eine Ladestation kann eine Ladesäule (stehend montiert) oder eine Wallbox (hängend montiert) sein.

3, Gefördert wird die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen zum Thema Elektromo-bilität. Die Beratungen sollen durch eine Potentialanalyse der Antragstellerin/ dem Antrag-steller das Substitutionspotential von herkömmlich betriebenen Fahrzeugen durch Elektro-fahrzeuge aufzeigen. Ebenfalls enthalten sein muss eine Wirtschaftlichkeitsrechnung sowie eine Ökobilanz. Die Beratungsleistung muss mindestens eine von den drei Themen beinhal-ten:

  • Auswahl von Elektrofahrzeugen
  • Aufbau von Ladeinfrastruktur
  • Systemintegration von Elektromobilität in dezentrale Energieversorgungsstrukturen