Förderprogramm „Radverkehr“ für Kommunen in 2017

Quelle: http://www.klimaschutz.de/klimaschutz-durch-radverkehr
Foto: Ingenieurbüro S&T

Die Bundesregierung hat sich anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzt:

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Bis zum Jahr 2030 soll eine Reduktion von mindestens 55 %, bis 2040 mindestens 70 % und bis 2050 80 bis 95 % erreicht werden.

Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das die konkreten Beiträge aller Sektoren für die Umsetzung des 2020-Ziels darlegt. Eine Maßnahme daraus ist die klimafreundliche Ge- staltung des Personenverkehrs, die auch einen Fokus auf die Stärkung des Rad- und Fußver- kehrs legt.

Der Anteil des Radverkehrs an den täglichen Wegen liegt in Deutschland bei ca. 10 %. Deutsch- land liegt damit deutlich hinter Ländern wie Dänemark und den Niederlanden mit Werten bis zu 30 %. Etwa 40 % aller Pkw-Fahrten haben eine Weglänge von weniger als 5 km. Gerade im Innerortsbereich haben Pkw hohe spezifische Emissionen. Werden diese Fahrten auf das Fahr- rad verlagert, lassen sich nahezu 100 % der Emissionen reduzieren.

Neben der Senkung der Treibhausgasemissionen werden durch den Radverkehr der verkehrs-bedingte Flächenverbrauch sowie die Belastungen durch Schadstoffe und Lärm reduziert und damit die Lebensqualität verbessert. Die wichtigsten Einflussfaktoren zur verstärkten Nutzung des Rads sind Qualität und Quantität der Radverkehrsanlagen, die Führung des Radverkehrs, die Verkehrssicherheit, der Service und das allgemeine Radverkehrsklima.

Ziel dieses Förderaufrufs ist es, modellhafte investive Projekte im Bereich des Fahrradverkehrs voranzubringen und so einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten.

Weitere Infos: http://www.klimaschutz.de