Energieeffizienz im Unternehmen – KfW-Förderung

Quelle: www.kfw.de
Foto: Ingenieurbüro S&T

Das KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme (Nr. 294 Kredit) unterstützt Maßnahmen zur Abwärmevermeidung bzw. -nutzung durch zinsgünstige Darlehen der KfW und durch Tilgungs-zuschüsse, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert werden. Mit dem Programm sollen deutliche Beiträge zur Energieeinsparung und Reduzierung von CO2-Emissionen erreicht werden.

Gefördert werden technologieoffen Investitionen in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen oder von Verbindungsleitungen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme (geförderte Investitionsmaßnahmen).

Fördertatbestände sind

a ) Innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme,z.B:

  • Prozessoptimierung;
  • Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien zur

Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme;

  • Dämmung/Isolierung von Anlagen, Rohrleitungen und Armature
  • Rückführung von Abwärme in den Produktionsprozess;
  • Vorwärmung von anderen Medien;
  • Verwendung für Heizzwecke außerhalb des Gebäudes, in dem die Wärme anfällt;
  • Stromeffizienzmaßnahmen nur soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Durchführung der Abwärmemaßnahme stehen.

b) Außerbetriebliche Nutzung von Abwärme

  • Maßnahmen zur Auskopplung der Abwärme;
  • Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme an Dritte, z.B. Einspeisung in bestehende Wärmenetze.

c) Verstromung von Abwärme, z.B. ORC-Technologie

d) Abwärmekonzept sowie Umsetzungsbegleitung und Controlling

  • Förderfähig sind Aufwendungen für die Erstellung des Abwärmekonzepts einschließlich Umsetzungsbegleitung und Controlling der geförderten Investitionsmaßnahme durch externe Sachverständige.

Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Der Kredithöchstbetrag beträgt in der Regel bis zu 25 Mio. € pro Vorhaben.

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