Einführung DIN EN ISO 50001

Foto Dreieck: Ingenieurbüro S&T

Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001:

Nach der EU Energieeffizienz-Richtlinie EU (2012/27/EU) soll bis zum Jahr 2020 der Primär-energieverbrauch um 20 % und bis 2050 um 50 % gegenüber 2008 gesenkt werden.

Zur Umsetzung dieser Richtlinie trat in Deutschland das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) am 22. April 2015 in Kraft. Gemäß EDL-G sind kommunale und große Unternehmen verpflich- tet ein Energieaudit durchzuführen, oder ein Energiemanagementsystem (EnMS) einzuführen.

Die EnMS ISO 50001 ist eine klassische Managementsystemnorm, die nicht sektorspezifisch ausgerichtet ist und von unterschiedlichsten Organisationen, von kleinen, mittleren und gro- ßen Unternehmen bis zur Bundesbehörde, angewandt werden kann.

Motivation für Energiemanagementsystem:

  • Energie- und Produktkosten senken
  • Energieeffizienz steigern
  • Wettbewerbsfähigkeit verbessern
  • Standortsicherung
  • Klimaschutz, Emissionsminderung
  • bessere Unternehmensimage
  • Integration in bereits bestehende Managementsysteme

Wichtige Schritte:

  1. Zertifizierungsaudit (Stufe1): Bewertung der Managementunterlagen, ob die EnMS-Dokumentation den Norm ISO 50001 Anforderungen entspricht.
  1. Zertifizierungsaudit (Stufe2): Bewertung der praktischen Umsetzung des EnMS im Unternehmen sowie Interviews mit Mitarbeitern im Betrieb.
  1. Nachweiserstellung: wenn EnMS die Anforderungen der Norm DIN EN ISO 50001 erfüllt.
  1. Jährliche Überwachungsaudits: Prüfung der ständigen Verbesserung der Prozesse im Unternehmen.
  1. Wiederholungsaudit: nach 3 Jahren zur Verlängerung der Zertifizierung vor Ablauf der Gültigkeitsdauer.