ifo-Studie: Netzausbau in Bayern

Dezentrale Energieversorgung versus Netzausbau in Bayern

Quelle: www.muenchen-ihk.de

Ziel dieser Studie ist es, einen fachlich-fundierten Beitrag zum energiepolitischen Diskurs aus Sicht der bayerischen Wirtschaft zu liefern und faktenbasiert die drängenden Fragen der zukünftigen Energieversorgung in Bayern zu analysieren.

Dabei stellt sich die Frage, wie die Stromversorgung Bayerns nach der Stilllegung der beiden letzten in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke zu bewerkstelligen ist, wenn sich der Netzaus-bau weiter verzögert oder ganz darauf verzichtet würde.

Gegenüber der Bruttostromerzeugung des Jahres 2017 von rund 85 TWh könnte der Strom-bedarf in Bayern aufgrund von Bevölkerungswachstum und neuen Stromanwendungen wie Elektromobilität oder Wärmepumpen bis zum Jahr 2025 auf über 110 TWh steigen.

Bis zum Jahr 2025 baut sich in der Energieversorgung Bayerns eine Kapazitätslücke von rund 4,5 Gigawatt Leistung auf. Dieser Mehrbedarf kann zunächst durch Stromimporte, den Ausbau der dezentralen Stromerzeugung und netzstabilisierende Maßnahmen gedeckt werden, was allerdings hohe laufende Kosten verursacht.

Broschüre: https://www.ifo.de