Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen

Quelle: www.bmwi.de
Quelle: www.bundesregierung.de

Die Bundesregierung hat sich mit dem Energiekonzept vom 28. September 2010 ambitionierte Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz gesetzt. Um diese anspruchsvollen energiepolitischen Ziele zu erreichen, fördert der Bund die Gewinnung von Kommunen für die Einrichtung eines Energieeffizienz-Netzwerks sowie die professionell betreute, mehrjährige Netzwerkzusam- menarbeit.

Ziel dieses Programms ist es, durch die Förderung beispielhafter Netzwerke von Kommunen Aktivitäten zu unterstützen, die sich zwar hinsichtlich anderer Zielgruppen bereits nachweis- lich als erfolgreich herausgestellt haben, vom Markt in dieser Form aber nicht angeboten werden. Das Förderkonzept ergänzt mit diesem Ansatz bereits bestehende Förderprogramme der Bundesregierung im Rahmen der Klimaschutzinitiative.

In der Gewinnungsphase sind alle Sachausgaben, die für die Gewinnung von Netzwerkteil- nehmern notwendig und angemessen sind, förderfähig. Die Zuwendung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch bis zu 3.000 Euro pro Netzwerk-Projekt. Die Zuwendung erhält der Netzwerkmanager.

In der Netzwerkphase sind alle Personal- und Sachausgaben für den Ausbau, die Einrichtung und den Betrieb eines Energieeffizienz-Netzwerkes förderfähig, die im Zusammenhang mit den beschriebenen Tätigkeiten anfallen, notwendig und angemessen sind. Die Höhe des nicht rückzahlbaren Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent ​der förderfähigen Ausgaben. Der jährliche Zuschuss ist auf höchstens 10.000 € pro Netzwerkteilnehmer beschränkt.

Davon abweichend sind im ersten Jahr der Netzwerkphase Ausgaben für den energietechni- schen Berater bis zu 70 Prozent förderfähig. Der Zuschuss im ersten Jahr beträgt höchstens 20.000 € pro Netzwerkteilnehmer.

Weitere Informationen sind unter www.st-energieberatung.de